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Süße Weihnachtsgrüße

Süße Grüße zum Christfest 2015 senden wir euch allen!

Wir genießen die freie Zeit zum Jahresende, denken an ein ereignisreiches Jahr zurück und schauen gespannt nach vorn. Ella und Mathilda entwickeln sich prächtig. Das jüngste Familienmitglied hat einen besonderen Gruß für euch.

Viel Spaß beim Schauen und allen einen gesegneten Jahreswechsel!

Über diese Familie haben wir schon vor einiger Zeit gelesen. Jetzt waren sie anlässlich des 18. Geburtstages von Tim bei Markus Lanz zu Besuch. Wer es sich mal ansehen mag: “Markus Lanz“ vom 02.07.2015 (wem die Griechenlanddebatte zu langweilig ist muss zur 53. Minute hüpfen!😉 Achtung: auf 02. Juli klicken!))

Einige Storys sind mal wieder sooo erschreckend – ich war echt geschockt. Was geht nur in den Köpfen der Leute vor??? Ein Arzt berichtet von Eltern die Zwillinge erwarten, eines mit 46 Chromosomen, das andere mit 46+1. Die Eltern waren tatsächlich bereit, beide Kinder zu töten, um kein behindertes Kind zu bekommen…. Immerhin haben sie sich letztendlich dafür entschieden, dass Standartkind zu behalten und das besondere zur Adoption frei zu geben… Krass!!

Es kam die Frage auf, wie lange man denn nun abtreiben könne und der Arzt bestätigte, dass bei Zweifeln an dem psychischen und physischen Wohlbefinden der Mama bis zum Zeitpunkt der Geburt abgetrieben werden kann. In seinem Fall stehen Frauen vor ihm, die sich z.B. das Leben nehmen wollen, wenn er Ihnen das Kind nicht weg macht. Hmmm… Leider haben Sie in der Sendung nicht erwähnt, dass die leibliche Mutter von Tim (der seine Abtreibung überlebt hat und nun bei oben besagten Pflegeeltern lebt), sich wenige Zeit nach der Abtreibung auch das Leben genommen hat… Warum nur halten einige Ärzte weiterhin an der Meinung fest, dass eine Abtreibung der einfache, saubere Weg ist die ganze Angelegenheit zu bereinigen??? Danach ist alles wieder wie vorher… wers glaubt! Außerdem stellt sich mir die Frage, wo denn der Unterschied für die Mutter ist, ob das Kind liegen gelassen wird und qualvoll sterben muss oder ob es versorgt und zur Adoption frei gegeben wird. Auf die Welt bringen muss sie es in so späten Schwangerschaftswochen so oder so… Wahrscheinlich wollen die meisten das Problem im wahrsten Sinne des Wortes aus der Welt schaffen.

Warum gibt es nur so wenige Menschen wie die Pflegeeltern von Tim? Unsere Gesellschaft ist soooo sehr von Erfolg, Leistung, Geld, Ansehen,… geprägt. Überlegen wir auch, was uns das alles am Ende unseres Lebens bringt?? Ich sags euch: NIX!!!😉 Was wollen wir in dieser Welt erreichen? Das Leben ein Stückchen lebenswerter, menschlicher machen? Oder unsere eigenen Interessen für unser privates Wohlergehen verfolgen? Ich könnte noch ewig philosophieren… eine Grundsatzdiskussion… was bringts? Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass ich meine Ella über alles liebe! Ich weiß, dass wir kleinen Menschlein nicht das Recht haben, über lebenswertes Leben zu urteilen. Ich bin nicht eine von denen, die sagt: „dieses Kind ist das Beste das mir je passiert ist“. Es ist anstrengend, herausfordernd, kräftezehrend und nervig. Und ich bin manches Mal am gefühlten Rande des Wahnsinns. Aber Ella ist auch eine unglaubliche Bereicherung in meinem und unserem Leben. Wir haben denke ich sogar einige Vorteile gegenüber den „Normalen Leuten“, weil wir viel öfter vor Augen geführt bekommen, was wirklich zählt, worauf kommt es an und was ist gerade absolut nicht wichtig. Das lehrt uns unsere Ella definitv. Ich muss nur nach wie vor lernen, es auch wahr zu nehmen, inne zu halten, mir die Zeit nehmen mich auf ihre Perspektive einzulassen. Das fällt mir immer noch oft schwer. Aber es lohnt sich!!!

Das wünsche ich uns allen! Den Blick auf das Wesentliche!!!

Und so entlasse ich euch mit einem wilden Wust an Gedanken. Ich bin mir nicht sicher, ob es das war, was ich sagen wollte und es ist schwierig, die Gedanken sinnvoll zu sortieren, wenn hinter einem das Sonnenscheinmädchen zu Papas Gitarrenklängen verträumt singt und tanzt oder wie jetzt zu vorgerückter Zeile lautstark erzählend Bücher übers sauber werden blättert (Ja, sie ist noch wach, muss schließlich brav Mittagsschlaf machen im Kindi!). Ach ja, ich hab sie lieb!!🙂 Und ich wollte nur mal wieder meine Fassungslosigkeit über das ganze Thema teilen.

Bevor ich nun alles wieder verwerfe und mich frage, was das nun eigentlich für ein Beitrag sein soll und ob der irgendjemandem was bringt, klicke ich schnell publizieren und sag Gute Nacht mit einem schönen Essay: Marina tanzt!

Eure Mary

Endlich am Meer

Unser dritter und zugleich letzter Campingplatz führt uns nach Marseillan Plage, ganz im Süden der Region Languedoc-Rousillon und direkt am Mittelmeer. Die Gegend hier ist flach wie ein Tisch und der feine Sandstrand erstreckt sich über mehrere Kilometer. Witzigerweise ist dies dank ACSI-Card (ein holländischer Anbieter, über den man in der Nebensaison auf bestimmten Plätzen Rabatt bekommt) unser mit 16 EUR pro Nacht preiswertester Campingplatz, der aber mit Abstand das meiste zu bieten hatte: direkter Strandzugang, beheizter Swimmingpool mit Rutschen, beheiztes Schwimmbad, Spielplätze, Sportanlagen usw. Wir reduzieren in Folge unsere Ausflüge und leben von nun an in den Tag hinein – vor allem mit Baden, wie ihr auf den nächsten Bildern sehen könnt.

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Na gut, einen Ausflug ans Cap D’Agde gleich in der Nähe machen wir doch:
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Schwarze Felsen entstanden aus vulkanischer Eruption unter Wasser vor langer Zeit:
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Zurück blieb auch SCHWARZER Sand/Steine:
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Oh, da machen wir ja noch einen Ausflug nach Carcassonne! Wer kennt das gleichnamige Spiel nicht? Da müssen wir natürlich hin. Leider ist es an dem Tag seeehr windig und auch ganz schön kühl. Trotzdem sehr zu empfehlen. Die Parkgebühren halten sich mit 5 EUR für bis zu 6 Stunden sehr in Grenzen, der Zugang zur mittelalterlichen Stadt ist kostenlos, nur das Schloss bzw. das Betreten der Burgmauern für den Rundgang kosten Geld. Wir sparen uns das aber wegen des suboptimalen Wetters.
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Wir freuen uns riesig, dass Nathanaels Bruder Benjamin samt Familie, die gerade aus Spanien zurück kommen, mit uns 5 Tage auf dem Campingplatz verbringen.
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Sooo, wunderschön ist es hier, doch leider ist der Urlaub nun zu Ende und die Urlaubsbloggerei des Papa wohl vorerst auch.😉 Hat es euch gefallen?
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Unser nächster Campingplatz führt uns in den Norden der Region Languedoc-Roussillon (westlich der Provence). Hier ist es ziemlich bergig und beeindruckende Flusstäler durchziehen die Landschaft. Wir schlagen unser Lage direkt am Fluss Tarn auf. Der Platz ist ziemlich leer und wir haben eine einwandfreie Wiese – ideal zum Spielen für die Kids. Das Foto vom ersten Beitrag, das Ella und Mathilda von hinten beim Spielen zeigt, ist von hier.
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Da das Wetter im Gegensatz zur Provence in den ersten Tagen nicht so schön war, starten wir viele Ausflüge, damit uns nicht langweilig wird. Die Landschaftt ist wunderschön. Beim nächsten Bild müsst ihr genau hinschauen, damit ihr vor lauter grün nicht die Details überseht, z.B. das hübsche St-Chély in der atemberaubenden Tarn-Schlucht.
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In der Gegend gibt es viele Tropfsteinhöhlen. Wir besuchen die bekannteste: Aven Armand, eine der größten und schönsten natürlichen Tropfsteinhöhlen Europas. Per Standseilbahn gelangen wir in die riesige mit ca. 400 bis zu 25 m hohen Stalagmiten besäte Höhle.
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Die größte Stadt hier ist Millau, welche vor allem durch die von Stararchitekt Sir Norman Foster geschaffene Autobahnbrücke bekannt ist. Wir sind begeistert – vielleicht hätte man ihn beim Bau der Waldschlösschenbrücke in Dresden engagieren sollen😉
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Mit der Kleinbahn erkunden wir das Felsenmeer „Chaos de Montpellier-le-Vieux“.
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Diese von Wasser und Wind kurios geformte Dolomitformation erinnert uns irgendwie an die Sächsiche Schweiz.
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Und auf einmal stehen wir vor diesem beeindruckenden Felsentor, welches uns weniger an das Prebischtor, als an den berühmten Pont D’Arc an der Ardéche, wo wir vor zwei Jahren waren, erinnert.
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Von unserem Campingplatz aus schauen wir jeden Tag auf diese beeindruckende Burg. Also nix wie hin.
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Welche grandiose Aussicht hat man von hier oben.
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Da Papa Ella eine weitere Bootsfahrt versprochen hatte, geht es hinein in die Tarnschluchten – die Gorges du Tarn. Eine faszinierende Fahrt entlang riesiger Felswände.
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Weiter geht es nun in den Süden direkt ans Meer, wo kilometerlanger feinster Sandstrand auf uns warten, und wir uns mit Papas Bruder Benjamin samt Familie treffen werden.
Gruß und Kuss aus Südfrankreich!
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Heute wollen wir uns das hier sehr bekannte Kloster Senanque anschauen.
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Im Innenhof entdeckt Ella dieses spannende „Spielzeug“.
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Und hinter der imposanten Klosteranlage erkundet sie diesen einzigartigen zweigeteilten Baum.
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Danach wollen wir eine Rundwanderung in den Bergen um das Kloster machen, merken aber bald, dass es einerseits heute einfach zu heiß dafür ist, und wir außerdem mit dem Chariot-Anhänger nicht die steilen und sehr steinigen Pfade hoch kommen. Wir verkürzen also die Runde und kommen bald an dieser wunderbaren Wiese heraus.
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Schließlich sind unsere zwei süßen Prinzessinnen eingeschlafen.
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Auf der Rückfahrt entdecken wir einen fantastischen Aussichtspunkt auf das romantische Städtchen Gordes. Klar muss Papa hier unbedingt halten, um Fotos zu schießen.
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In Cavaillon gibt es einen spannenden Klettersteig direkt über den Dächern der Stadt (nur für Papa allein mit Ausrüstung absolvierbar).
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Das besondere daran: Man läuft nicht nur über Steigeisen, Brücken und Stahlseilen, sondern auch durch eine imposante Höhle. Der Steig ist nebenbei liebevoll mit Hinweistafeln ausgestattet, so dass man Wissenswertes über Pflanzen und Tiere erfährt.
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Wir besuchen das niedliche Städtchen L’Isle sur-la-Sorgue. Ella hat hier gerade ihren Traumshop gefunden. Übrigens läuft Ella im Ort ganz viel selber, wenn sie auch oft zum Weitergehen motiviert werden muss.
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Ein romantischer Innenhof.
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Wenn man aufmerksam durch die Gassen läuft, kann man viele hübsche Details erkennen.
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Die Straße der Wasserräder. Letztere sind typisch für die Gegend und einfach überall zu finden, sogar in Supermärkten als Dekoration.😦
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So, jetzt aber endlich Mittagessen. Das haben wir uns verdient.😉
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Nachdem Ella und Papa ihre erste gemeinsame Bootsfahrt auf der Sorgue unternommen haben, gibt es anschließend ein gemeinsames Picknick bei Fast-Sonnenuntergang in diesem kleinen hübschen Park.
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Es grüßen eure Provence-Urlauber.

Ich konnte Papa überzeugen, mir beim Bloggen zu helfen, um euch noch ein wenig von unserem Urlaub zu berichten.
Unser erster Campingplatz war in Lagnes, ca. 20 Kilometer östlich von Avignon, also mitten in der wunderschönen Provence.
Hier seht ihr Mathilda und mich beim Spielen vor unserem Caravan.
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Egal ob kühl oder warm, wir haben immer unseren Spaß.
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Direkt vor unserem Wohnwagen fließt der glasklare Fluss Sorgue, in dem wir viele Fische beobachten oder Enten füttern können. Nun geht es zur Quelle dieses romantischen Flusses ganz in der Nähe. Ab hier, dem beschaulichen Örtchen Fontaine-de-Vaucluse, zu Fuß bzw. im Chariot-Anhänger.
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Und hier ist sie schon – die Quelle, die wohl manchmal im Frühjahr bei Hochwasser förmlich übersprudeln soll.
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Da oben ist eine alte Burg. Der Papa will da gerne hin.
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Als wir abends schlafen, ist er also den Berg hochgekraxelt und hat sich 240 Meter über der Sorgue-Quelle hingesetzt.
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Hier spazieren wir gerade an einem kleinen Kanal. Dieser fließt über ein großes Aquädukt direkt über unserer atemberaubenden Sorgue.
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Mathilda in einem Meer aus Blumen.
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Liebe Grüße aus dem sonnigen Süden von den zwei Spielkameradinnen und ihren Eltern.
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Schon wieder Halbzeit, wie schade!

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mich mal aus Frankreich zu euch wenden. Papa hat doch seit Mathildas Geburtstag (Ahhh, sie ist schon ein ganzes Jahr bei uns!!! Wie die Zeit rennt…) Elternzeit und so haben wir uns nochmal den Wohnanhänger samt schickem Zugpferd geschnappt und sind in unser geliebtes Frankreich gefahren. Jetzt sind schon 2 schöne Wochen vorbei, wir haben die Provence besucht, an klaren Flüssen gecampt und gepaddelt

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ganz viel „Song“ (Croissant) und „Get“ (Baguette) verspeist (Hmmmmm, ich liebe Croissants!!!!😉 )

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und gebadetimage und gespielt

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und so was alles.

Heute ziehen wir noch ein Stückchen weiter in den Süden, ans Meer! Darauf freu ich mich auch schon sehr! Mit meiner Mathilda versteh ich mich prächtig, spiele viel mit ihr, bring ihr lauter Quatsch bei, zeige ihr, wie das IPad funktioniert, nehm ihr das Croissant weg, schubse und herze sie – was man eben unter Schwestern so macht. Ansonsten trotze ich seit einer kleinen Weile ab und zu mal ganz schön, mit kreischen und strampeln und weinen und schlagen. Ich glaube, meine Eltern finden das nicht soooo toll, aber irgendwie muss ich hier ja ab und an mal auf den Tisch hauen und sagen wer der Chef ist😉

So grüße ich euch alle ganz herzlich, hoffe, es geht euch gut und verbleibe mit sonnigen Grüßen!

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Eure Ella